Wollte heute mal wieder ein Backup meiner Fotos, die auf einem kleinen NAS liegen, machen. Bislang verwendete ich für diesen Zweck die Mac-App “arrsync”, was auch die letzten Jahre wunderbar funktioniert hat. Doch heute musste ich feststellen, dass das Backup mit arrsync auf eine ext. USB HD nicht mehr klappen wollte. Grund relativ unbekannt, da das LOG-File auch nicht wirklich auskunftsfreudig war. Drum hab ich mal geschaut, ob es vielleicht ein Update fürs arrsync unter Lion gibt, aber ich musste feststellen, dass ich die aktuellste Version im Einsatz hatte. Alternativen habe ich auch keine wirklich guten gefunden. Ok, ich hab auch nicht wirklich lange gesucht
Mir ist dann eingefallen, dass es ja auch noch den Terminal-Befehl rsync gibt und ich wollte mal testen, ob ich ein Backup nicht auch damit zustande bringen würde. Und ich musste feststellen, dass das einfacher ging, als erst erwartet. Hat man doch immer so eine gewisse Abneigung gegen Kommandozeilenbefehle, wenn es auch eine GUI-App dafür gibt. 
Also kurz in die MAN-Page des Befehls geschaut und ein paar Optionen rausgesucht und los gings mit testen. Vielleicht noch mal kurz, was ich machen wollte. Auf einem NAS mit der Freigabe “Fotos” liegen meine Bilder, die ich auf eine ext. Festplatte namens “LACIE” sichern wollte. Den Befehl, den ich dafür nun verwende, schaut so aus:
rsync -rvz /Volumes/Fotos/ /Volumes/LACIE/
Ich weiß nicht, ob dies der Weisheit letzter Schluss ist, aber so wie es gerade aussieht (Backup läuft noch), mach der Befehl, dass was ich will. 
Sollte jemand noch Tipps für mich haben, dann immer her damit.
Ach ja, was ich noch erwähnen wollte, waren die Befehls-Optionen, die ich eingebaut habe:
- “r” für rekursiv, also alle Unterverzeichnisse mitnehmen
- “v” für verbose, damit man sieht, was gerade gemacht wird
- “z” für Komprimierung während des Datentransfers
Hat das erste Buckup funktioniert, dann könnte man bei den folgenden Datensicherungsläufen noch die Option “u” (=Update) hinzufügen. Damit wird vergleichen, ob am “Ziel” bereits die Datei vorhanden ist und diese wird nicht kopiert, wenn sie ein neueres Datum als die Quell-Datei hat. Sollten die Ziel- und die Quell-Datei das gleiche Änderungs-Datum haben, dann wird die Datei nicht kopiert, es sei denn, die Dateigröße ist unterschiedlich.
- “u” für Update bzw. schauen, ob die Datei schon vorhanden ist
Wenn dies alles berücksichtigt wird, dann sollte der zu verwendende Befehl wie folgt aussehen:
rsync -rvuz /Volumes/Fotos/ /Volumes/LACIE/